Bäume pflanzen im Herbst: Der Fehler, der die Wurzeln erstickt

Dann die Oberfläche bestimmen. Kratzt man an einer unauffälligen Stelle, zeigt sich, ob Lack, Wachs oder Ölfarbe vorhanden ist. Lack reagiert auf Abbeizer, Wachs auf Lauge, Ölfarbe auf Lösemittel. Ein häufiger Fehler ist, direkt mit grobem Papier auf lackierte Flächen zu gehen: Der Lack schmilzt unter der Reibungswärme und setzt das Papier sofort zu. Besser mit Abbeizer vorarbeiten und erst danach schleifen.

Warum die Reihenfolge über den Erfolg entscheid

Warum die Baumscheibe über den Erfolg entscheidet Nach dem Pflanzen eine Gießmulde formen und durchdringend wässern, bis das Wasser nicht mehr versickert. In den ersten Wochen ist regelmäßiges Gießen wichtiger als jede Düngergabe. Die Baumscheibe im Umkreis von etwa einem Meter sollte frei von Gras und Unkraut bleiben, denn beides konkurriert um Wasser und Nährstoffe. Eine Mulchschicht aus Laub oder gehäckseltem Holz hält die Feuchtigkeit, darf aber den Stamm nicht berühren, sonst entsteht Fäulnis durch Staunässe und Nagetiere finden Unterschlupf.

Vor dem ersten Zuschnitt muss die Wand trocken, sauber und tragfähig sein. Feuchte Stellen hinter Kork führen zu Schimmel, der erst nach Monaten sichtbar wird. Unebenheiten über drei Millimeter pro Meter werden mit einer Ausgleichsmasse begradigt, sonst liegen die Platten nur punktuell an und die Wärmeübertragung bricht zusammen. Die Paneele werden mit einem für Kork geeigneten Kleber vollflächig verklebt, nicht mit Montageschaum. Hohlräume wirken sonst wie eine Luftschicht, die die Wärmeabgabe an die Wand blockiert, statt sie in den Raum zu leiten.

Stauraum entsteht in der Fläche, nicht in der Tiefe. Tiefe Schränke von 35 bis 40 Zentimetern wirken in einem 110 Zentimeter breiten Gang wie eine Wand. Besser sind 20 bis 25 Zentimeter tiefe Lösungen: schmale Hochschränke, offene Fächer über Kopfhöhe oder Sitzbänke mit Klappe, die gleichzeitig als Ablage für Schuhe dienen. Wichtig ist, die untersten 30 Zentimeter freizuhalten, damit Schuhe nicht im Laufweg landen. Haken statt Kleiderstange sparen Tiefe, weil Jacken flach an der Wand hängen und nicht in den Gang ragen.

Warum Dämmplatten den Gurt zuverlässiger freilassen als Bauscha

Ein Rückschnitt beim Pflanzen ist bei den meisten Gehölzen nicht nötig und oft kontraproduktiv. Nur beschädigte oder gebrochene Wurzeln und Triebe werden mit sauberem Werkzeug entfernt. Wer zu viel zurückschneidet, zwingt den Baum, Energie in neue Triebe zu stecken, statt in die Wurzeln. Bei Ballenware darauf achten, dass der Ballen nicht austrocknet, bevor er in die Erde kommt; ein kurzes Wässern vor dem Setzen hilft.

Ein Baumpfahl ist bei jungen Bäumen sinnvoll, aber nur einer, der flexibel nachgibt. Starre Befestigungen mit Draht oder engen Gurten schnüren den Stamm ein und verhindern die natürliche Bewegung, die für ein stabiles Wurzelwerk nötig ist. Der Pfahl wird außerhalb des Wurzelballens gesetzt und mit einem weichen Material in Form einer Acht befestigt, sodass der Stamm sich noch bewegen kann. Nach zwei bis drei Jahren entfernt man die Stütze wieder.

Zum Schluss: Etiketten und Bindedrähte am Stamm nach einigen Monaten kontrollieren und lösen, bevor sie einwachsen. Diese Kleinigkeit wird fast immer vergessen und schädigt den Baum stärker als mancher Pflanzfehler. Wer diese Punkte beachtet, hat nach einigen Jahren einen Baum, der ohne Stützen steht und Früchte trägt, statt einen, der jedes Frühjahr neu austreibt und nie richtig ankommt.

Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so breit wie der Wurzelballen sein, aber nicht tiefer als die Ballenhöhe. Den Boden am Rand leicht auflockern, damit die Wurzeln seitlich eindringen können. Eine Mischung aus Aushub und reifem Kompost genügt; frischer Mist oder reiner Torf schaden mehr, als sie nützen. Beim Einsetzen den Baum so halten, dass die Wurzeln frei nach unten hängen und nicht geknickt werden. Erde in Schichten einfüllen und jede Schicht vorsichtig andrücken, damit keine Hohlräume bleiben, in denen sich Wasser sammelt und Wurzeln verfaulen.

Der Herbst ist die beste Zeit, um Laub- und Obstbäume zu setzen, weil der Boden noch warm ist und die Wurzeln vor dem Winter anwachsen können. Der häufigste Fehler passiert aber nicht beim Graben, sondern danach: Viele pflanzen zu tief. Sitzt die Veredelungsstelle unter der Erde, fault der Stamm, und der Baum kümmert jahrelang vor sich hin, bevor er ganz eingeht. Die Veredelungsstelle muss nach dem Setzen deutlich über dem Bodenniveau liegen, auch nach dem Einsickern der Erde.